Unsere Qualitäten

80% Merino-Wolle mit Superwash-Ausrüstung/20% Polyamid (30 Grad Feinwäsche)

Lauflänge:         100g = 311m = 340yd

Stranggewicht:  150g = 466m = 509yd

Nadelstärke:      2,5-3

Dieses Garn ist ein Zwilling der Pure Sockenwolle, durch die gleiche Zwirnung kann man beide kaum unterscheiden. Das Strickverhalten ist der Pure Sockenwolle ebenfalls ähnlich, es reichen aber für Socken 2-4 Maschen weniger als gewohnt. Der Strang reicht für ein Paar Herrensocken Gr. 45

Aus technischen Gründen kann bei dieser Qualität ein Knoten im Strang vorkommen, der unseren Qualitätsansprüchen noch entspricht.

100% Merino-Wolle mit Superwash-Ausrüstung (30 Grad im Wollwaschgang)

Lauflänge:        100g = 350m = 382yd

Stranggewicht: 150g = 525m = 574yd

Nadelstärke:   2-2,5

Diese Wolle hat einen seidigen Glanz und eine glatte Oberfläche.

Aus technischen Gründen kann bei dieser Qualität ein Knoten im Strang vorkommen, der unseren Qualitätsansprüchen noch entspricht.

(in allen Farben erhältlich) 100% Schurwolle mit Superwash-Ausrüstung

(30 Grad Wollwaschgang)

Lauflänge:        100g = 530m = 579yd

Stranggewicht: 300g = 1590m = 1738yd

Nadelstärke:   2-2,5, für Ajour-Tücher 3,5-4

Sehr weiches Garn, nicht kratzend, mit Superwash - Ausrüstung. Perfekt für große Lace-Shawls. Zweifädig verstrickt Nadelstärke 3,5-4

100% Wolle, Merino, handgefärbt

DK-Garn 6-fach aus feiner Merinowolle (19 Micron). Angenehm weiches Garn mit einer robusten und elastischen Zwirnung, perfekt für Jacken und Pullover.

Aus technischen Gründen kann bei dieser Qualität ein Knoten im Strang vorkommen, die unseren Qualitätsansprüchen noch entspricht.

Lauflänge:            100g = 214m = 234yd

Stranggewicht:      200g = 428m = 468yd

Nadelstärke:         3,5 mm - 4 mm

100% Wolle, Merino mit Superwash-Ausrüstung (30 Grad im Wollwaschgang)

Lauflänge:           100g = 333m = 364yd

Stranggewicht:      150g = 499m = 545yd

Nadelstärke:         3 mm - 4 mm

„Blend“ heißt Mischung und wir vereinten die Vorzüge von Kaschmir, Merino und einem Anteil Polyamid, um die Vorzüge der einzelnen Bestandteile dieser Mischung perfekt in Szene zu setzen.

Wir glauben, die optimale Zwirnung für „Blend“ gefunden zu haben. Die Zwirnung darf nicht den flauschig weichen Charakter des Kaschmiranteils verlieren, sollte aber stabil genug sein um keinen starken „Pilling-Effekt“ zu haben, wie er gewöhnlich bei Kaschmirwollen zu finden ist.

Wegen der Mischung von Kaschmir, Merino und Polyamid fallen semi-solid Färbungen deutlich "unruhiger" aus als gewohnt. Falls mehrere Stränge einer Farbe gemeinsam verstrickt werden, sollte man auf einen regelmäßigen Wechsel der Stränge beim Stricken achten.

Aus technischen Gründen kann bei dieser Qualität ein Knoten im Strang vorkommen, der unseren Qualitätsansprüchen noch entspricht.

Bei unseren Nadelstärke-Empfehlungen machten wir einen kleinen Fehler, eigentlich sollte „Blend“ mit 3-4 mm Nadeln verstrickt werden und nicht wie auf den ersten Banderolen mit: 2,5mm – 3mm. Leider wurde bei den ersten Labels auch ein falsches Textilkürzel für Kaschmir verwendet, es sollte natürlich alles mit "WS" deklariert sein, ebenso gilt die auf der Banderole bedruckte Waschanleitung nicht für unsere Blend Qualität. Hier nur kaltes Wasser verwenden und Handwäsche anwenden.

Meine Maschenprobe mit 3,5 mm gestrickt ergab:

10 x 10 cm = 24 Maschen/37 Reihen

Testet vor Strickbeginn bitte Eure eigene Maschenprobe.

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Bitte beachten Sie, dass die Farben bei den unterschiedlichen Qualitäten jeweils anders wirken.

Bei der Superwash Sockenwolle werden die Farben wegen der glatten Oberfläche sehr leuchtend und kräftig, während die Farbintensität bei den anderen Wollqualitäten wesentlich sanfter ausfällt.

Für den Materialverbrauch kann ich keine gültigen Angaben machen, da heutzutage die Formen und Ausführungen der Schnitte sehr unterschiedlich sind. Anhand zukünftiger Musterbeispiele werde ich versuchen Anhaltspunkte geben zu können. Aus diesem Grund bitte in den Materialverbrauch großzügig zu berechnen, weil identische Nachfärbungen unmöglich sind.

Alle unsere Multicolorfarben sind in den Tönen hell, mittel und dunkel erhältlich.

Wollmeise – Wissenswertes

Was ist Wolle?

Intuitiv verbindet man den Gedanken an Wolle mit einem Wollknäuel aus dem Pullover oder andere wärmende Kleidungsstücke gestrickt werden. Der nächste Gedanke führt uns zu einem Schaf und seinem mollig kuscheligem Fell. All diese Gedankengänge sind richtig, trotzdem kann Wolle viel mehr sein, nicht nur das Fell eines Schafes.

So ein Wollknäuel heißt eigentlich richtig Garn oder Zwirn und kann aus pflanzlichen, tierischen oder synthetischen Fasern herstellt werden. Die bekanntesten pflanzlichen Fasern sind Baumwolle und Leinen. Bei den tierischen Fasern kann man von vielen verschiedenen Tieren das Material für das Garn gewinnen, von Ziegen, Lamas, Alpakas, Yak’s, Hunden, Katzen, Seidenraupen…… . Schafe sind mit eine der beliebtesten Faserspender und es gibt heute über 200 verschiedene Schafrassen die die unterschiedlichsten Wollen liefern, ob wellige Löckchen oder robuste dicke Haare.

Nun wissen wir aus was unser Garn besteht, nur was ist der Unterschied zwischen Garn und Zwirn?

Das Garn entsteht durch das Zusammendrehen einzelner Fasern, dieser Prozess ist das Spinnen. Man glaubte es kaum, im Querschnitt eines Garnes sind 40 bis 50 Fasern vorhanden.

Mit dem entstandenen Garn könnte man bereits weben oder stricken. Findige Spinner oder Stricker entwickelten das Grundgarn weiter und „verzwirnten“ einige fertige Garne miteinander. Das Ergebnis war wesentlich strapazierfähiger als das einzelne Garn. So konnte man auch die Garn- bzw. Zwirndicke beeinflussen und mit Farben arbeiten in dem man verschiedenfarbige Garne miteinander verdrehte. Beide Wollarten werden wegen ihrer unterschiedlichen Eigenschaften benutzt. Garn kann sehr flauschig und weich sein, Zwirn erscheint wesentlich glatter und Musterstrukturen werden besser sichtbar. Den Vorteil von strapazierfähigem Zwirn setzt der Stricker auch beim Socken stricken ein. Hauptsächlich bestehen Sockenzwirne heute aus einer Woll-Polyamidmischung wegen des niedrigen Verschleißes, es geht aber nichts über das unverfälschte Tragegefühl von Socken aus reiner Wolle.

Verarbeitung von Multicolorwolle

Diese Wolle ist handgefärbt, das heißt jeder Strang ist ein Unikat. Wolle gleichen Namens enthält zwar immer die gleichen Grundfarben, aber mal etwas heller, mal etwas dunkler, mal dominiert die eine, mal die andere, deshalb ist es wichtig beim Stricken folgende Tipps zu beachten:

Bei größeren Strickstücken wird das Strickergebnis besonders schön wenn man mit zwei Knäueln abwechselnd strickt, ähnlich wie bei einem Streifenpullover. Die Farbverläufe der einzelnen Stränge fügen sich auf diese Art und Weise harmonisch zusammen und es entsteht keine Streifenbildung. Arbeitet man mit sehr kontrastreichem Garn empfiehlt es sich die Aufteilung der helleren und dunklen Stränge für das komplette Strickteil vorher festzulegen, damit alle Farben gleichmäßig verteilt werden.

Diese Multicolorfärbungen ergeben bei Socken Ringel über eine Reihe und keine Spiralen:

Flohmarkt, Aspentree, Auf dem roten Teppich, Daisy, Flower Power, Gewitterhimmel, Hoochie Mama, Indisch Rot, Iris Sibirica, Koralle im Meer, Maharani, Marias deepest purple, Martha, Peggy, Raku-Regenbogen, Regenbogen, Saami, Sultan, Tiefer See, Wichtelwalzer, Wilder Mohn.

Pflege der Wolle

Reine Wolle ist ein natürliches Produkt und möchte wie das eigene Haar sorgsam gepflegt werden. Persönlich machte ich die besten Erfahrungen mit der Verwendung von flüssigen Wollwaschmitteln. Pulver lösen sich bei niedrigen Wassertemperaturen nur schwer auf und Pulverrückstände können sich im Gewebe absetzen. Waschmittel sollten auch sparsam dosiert eingesetzt werden, die natürliche schmutzabweisende Schutzschicht der Wolle benötigt keine intensive Reinigung. Oftmals reicht ein kräftiges Durchlüften der Wolle.

Wann filzt Wolle?

Jeder der selbst einmal bewusst und nicht aus Versehen filzen probierte, weiß dass dazu heißes Wasser, Seife und Mechanik notwendig sind. Was beim Filzen gewollt ist, sollte bei der Pflege der Wolle vermieden werden.

Heißes Wasser: Nicht das heiße Wasser filzt die Wolle, sondern Temperaturunterschiede des Wassers. 30 Grad in der Waschmaschine sind für nicht speziell ausgerüstete Wolle ein Fiasko, weil der Temperaturunterschied des Spülwassers die Wolle filzen lässt. Eine „Kaltwäsche“ löst dieses Problem und das Waschergebnis ist trotzdem sauber.

Mechanik: Starkes Kneten und Winden der Wolle verursacht das Verhaken der schuppigen Faseroberfläche von Wolle, auch der Hauptwaschgang in der Waschmaschine. Spezielle Wollwaschgänge wiegen die Wolle nur sanft und sollten bei Maschinenwäsche eingesetzt werden. Die Alternative dazu ist die Handwäsche.

Seife: Alkalische Stoffe allein lassen die Wolle nicht filzen, sie unterstützen aber den Filzprozess, darum auch der sparsame Einsatz von Wollwaschmitteln.