Wollmeise – Die Wollmeise (lat. Parus lana)

Der Name

Im richtigen Leben Claudia Höll-Wellmann, wurde ich im Jahr 2002 mit Gründung der Firma „Rohrspatz & Wollmeise“ zur „Wollmeise“. Auch wenn der „Rohrspatz“, mein Ehemann, sich mittlerweile zugunsten der Wolle nicht mehr mit der Gestaltung seiner wunderschönen Eisen-Pavillions beschäftigt, ist uns der Name doch ans Herz gewachsen und wir haben ihn behalten.

Am Anfang war die Nadel und nicht das Garn

Zu Beginn meiner handwerklichen Laufbahn stand das Stricken. Immer auf der Suche nach den passenden Materialien, Mustern und vor allem Farben für meine Entwürfe, stieß ich schnell an die Grenzen der damals im Handel üblichen Farbpaletten. Also färbte ich meine Wolle selbst – und eine neue Welt eröffnete sich für mich. Beim Spiel mit den Farben sind die Möglichkeiten unendlich und ich hoffe, noch sehr viel Neues und Spannendes zu entdecken.
Gezielt versuche ich, ganz bestimmte Töne zu färben. Ich lasse mich von der Natur, von Dingen, die mir begegnen oder auch von Stimmungen leiten: Spice Market, Gewitterhimmel, Mäuseballett.
Ich probierte z.B. lange Zeit, um das unvergleichliche, samtene Blau-lila von Veilchen entstehen zu lassen und nicht nur gewöhnliches Lila. Und irgendwann werde ich auch den ganz speziellen Charakter von „Blaukraut“ hinkriegen! Ich arbeite weiter daran ... ;-)

Erbsenzählerei

Wenn es um Qualität geht, bin ich ein Erbsenzähler. Ich suche Materialien sehr kritisch aus und es ist mir ein Bedürfnis, bestmögliche Ware zu liefern. Wir arbeiten nach einem sehr hohen Qualitäts-Standard, was es uns nicht immer leicht macht – aber etwas anderes würde ich nicht akzeptieren.


Gemeinsam sind wir stark

Bis vor ein paar Jahren war es mir noch möglich, die Färberei und alles drum herum alleine zu betreiben, doch dank der gestiegenen Nachfrage unserer Kunden sind wir mittlerweile ein kleines Familienunternehmen geworden. Mir zeigt es, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, wenn unsere Produkte so vielen Menschen gefallen.
Ganz besonders freut es mich, dass auch eines meiner Kinder – mein Sohn Tobias – mit in den Betrieb eingestiegen ist. Seine Schwerpunkte sind im Moment die Organisation und die Logistik, die er voll Elan eigenständig leitet.